Anleitung

DKB Depot exportieren: Was 2026 wirklich funktioniert

Kein CSV für das Depot — aber ein Weg, der zuverlässig funktioniert. So geht er.

Zuletzt aktualisiert: 14. August 2026 · Von The Acutic Research Team

Das DKB Depot hat keinen CSV-Export für Wertpapiere — der CSV-Export im DKB-Banking betrifft Kontoumsätze, nicht das Depot. Der Weg, der wirklich funktioniert: die Wertpapierabrechnungen als PDF aus dem Postfach. Jede Order erzeugt dort ein Dokument, und genau diese Dokumente lesen Portfolio-Tools — Acutic eingeschlossen — direkt ein. Diese Anleitung zeigt den Postfach-Weg Schritt für Schritt und dokumentiert, welche Felder einer Abrechnung ein Import tatsächlich nutzt.

Was die DKB exportiert — und was nicht

Die Übersicht spart Sucherei. Es gibt mehrere Datenarten mit völlig verschiedenen Antworten — und nur eine davon führt zu importierbaren Depotdaten:

DatenartFormatAnmerkung
Kontoumsätze (z. B. Girokonto)CSVExport in der Umsatzanzeige im Web-Banking — betrifft keine Wertpapiere
Depotbestand (Positionen)Kein ExportWeder CSV noch Excel; nur die Ansicht im Banking
WertpapierabrechnungenPDF (Postfach)Je Order ein Dokument — der Weg, der für Tools funktioniert
Dividenden- und ErtragsabrechnungenPDF (Postfach)Ausschüttungen; für einen Positions-Import nicht erforderlich

Quellen: DKB-Hilfeseiten zum Postfach („Wo finde ich meine Kontoauszüge und Abrechnungen?"); depotstudent.de zum CSV-Umfang des DKB-Bankings (nur Kontodaten); Parqet-Blog zum DKB-PDF-Import (je Order ein PDF im Postfach). Alle abgerufen im August 2026.

Schritt für Schritt: Abrechnungen aus dem Postfach laden

Der Postfach-Weg in vier SchrittenVier verbundene Schritte: DKB-Banking in App oder Web öffnen, das Postfach über Profil oder Briefsymbol öffnen, Wertpapierdokumente und Zeitraum eingrenzen, Abrechnungs-PDFs herunterladen.Der Postfach-Weg in vier Schritten1Banking öffnenApp oder Web-Banking2Postfach öffnen„Profil > Postfach" / Briefsymbol3Abrechnungen findenWertpapierdokumente · Zeitraum4PDFs ladenje Abrechnung eine DateiDokumenttypen: Kaufabrechnung, Verkaufsabrechnung, Dividendenabrechnung.
Menüpfad zu den Wertpapierabrechnungen. Deutsche Labels; Pfad zuletzt geprüft im August 2026.
  1. Im DKB-Banking anmelden — App oder Web-Banking, beide führen zum Postfach. Für das Herunterladen mehrerer Dokumente ist der Browser am Desktop deutlich praktischer.
  2. Postfach öffnen — in der App unter „Profil > Postfach", im Web-Banking über das Briefsymbol neben dem Profil rechts oben. Hier landet alles, was die DKB erzeugt: Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, Wertpapierabrechnungen und Steuerbescheinigungen.
  3. Wertpapierdokumente finden — das Postfach lässt sich nach Dokumentart und Zeitraum eingrenzen; die genaue Gruppierung hat sich mit der Postfach-Umstellung Anfang 2025 geändert. Für einen Depot-Import sind die Kaufabrechnungen relevant; zu Verkaufsabrechnungen und Dividendenabrechnungen siehe FAQ.
  4. PDFs herunterladen — je Abrechnung eine Datei, bereitgestellt direkt nach der Ausführung. Bei längerer Historie lohnt der Zeitraum-Filter, dann fällt die Auswahl in einem Durchgang.

Die meisten Dokumente bleiben bis zu zehn Jahre im Postfach; das genaue Löschdatum zeigt das Drei-Punkte-Menü am Dokument. Dokumente aus der Zeit vor der Postfach-Umstellung Anfang 2025 liegen unter „Archivierte Dokumente" — dort zeitlich unbegrenzt. Bereits gelöschte Abrechnungen gibt es nur noch als kostenpflichtige Zweitabrechnung — für eine vollständige Depothistorie also früh sichern.

Was in einer Wertpapierabrechnung steckt

Die Wertpapierabrechnung ist das aufsichtsrechtlich vorgeschriebene Ausführungsdokument — deshalb ist ihr Informationsgehalt verlässlich und über Jahre stabil. Die Tabelle zeigt die Felder einer DKB-Abrechnung und markiert, welche davon der Acutic-Import tatsächlich liest. Diese Zuordnung ist direkt aus dem Parser dokumentiert — nicht aus Beispielen geraten:

Feld der AbrechnungInhaltLiest der Import es?
Wertpapierbezeichnung / GattungName des InstrumentsJa — für die Ticker-Zuordnung
ISIN12-stellige KennungJa — primärer Schlüssel der Zuordnung
WKN6-stellige deutsche KennungJa — ergänzend
Stück / NominaleAnzahl der AnteileJa — wird zur Positionsgröße
Ausführungskurs / KursPreis je AnteilJa — wird zum Einstandskurs
Ausführungstag / Schlusstag / ValutaDatum der AusführungJa — wird zum Eröffnungsdatum
Währung (EUR, USD, GBP, CHF)aus der KurszeileJa — Standard ist EUR
Ausmachender BetragGesamtbetrag der OrderJa — zur Plausibilisierung
Kosten- und SteuerzeilenEntgelte, Spesen, KEStNein — für Positionen nicht nötig

Import in Acutic

  1. Im Acutic-Dashboard Import öffnen und die PDF-Dateien in die Ablagefläche ziehen — mehrere auf einmal sind in Ordnung.
  2. Die Erkennung läuft automatisch: DKB-Dokumente werden am Briefkopf („Deutsche Kreditbank") erkannt, eine Formatauswahl ist nicht nötig. Enthält ein Dokument mehrere Ausführungen (etwa eine Sammelabrechnung), wird jede Ausführung einzeln verarbeitet.
  3. Die Vorschau zeigt jede erkannte Position mit Stückzahl, Einstandskurs und Datum. ISIN und Wertpapiername werden automatisch dem passenden Ticker zugeordnet. Verkaufsabrechnungen erscheinen als nicht importierbare Zeilen mit Begründung — der Import baut Bestände aus Erwerbs-Abrechnungen auf.
  4. Bestätigen — fertig. Auf der Import-Seite liegt zusätzlich eine Beispiel-Abrechnung der DKB zum Ausprobieren, bevor echte Dokumente hochgeladen werden.

Grenzen und Stolpersteine

  • Kein Depot-CSV: Der CSV-Export im DKB-Banking deckt Kontoumsätze ab. Wer ihn für das Depot sucht, sucht vergeblich — das ist keine versteckte Einstellung, sondern schlicht nicht vorhanden.
  • Ein Dokument je Order: Eine lange Depothistorie bedeutet viele PDFs. Der Zeitraum-Filter des Postfachs und der Mehrfach-Upload beim Import begrenzen den Aufwand.
  • Textebene erforderlich: Die Originale aus dem Postfach enthalten auswählbaren Text und funktionieren direkt. Eingescannte oder als Bild neu gespeicherte Kopien verlieren diese Textebene und lassen sich nicht auswerten.
  • Umstellung Anfang 2025: Ältere Dokumente liegen seit der Postfach-Umstellung unter „Archivierte Dokumente" und tauchen in der Standardansicht nicht auf. Die meisten Dokumente werden zudem nach bis zu zehn Jahren gelöscht — das Löschdatum steht im Drei-Punkte-Menü.

Häufige Fragen

Kann ich mein DKB Depot als CSV exportieren?

Nein. Der CSV-Export im DKB-Banking betrifft Kontoumsätze (z. B. Girokonto), nicht das Depot. Für Wertpapiere stellt die DKB Wertpapierabrechnungen als PDF im Postfach bereit — das ist der Weg, den Portfolio-Tools einlesen.

Wo finde ich die Wertpapierabrechnungen im DKB-Banking?

Im Postfach: in der DKB-App unter „Profil > Postfach", im Web-Banking über das Briefsymbol neben dem Profil rechts oben. Jede ausgeführte Order erzeugt ein eigenes PDF, das direkt nach der Ausführung bereitliegt.

Wie lange bleiben Dokumente im DKB-Postfach verfügbar?

Die meisten Dokumente stehen bis zu zehn Jahre bereit; das genaue Löschdatum zeigt das Drei-Punkte-Menü am Dokument. Dokumente aus der Zeit vor der Postfach-Umstellung Anfang 2025 liegen unter „Archivierte Dokumente" — dort zeitlich unbegrenzt.

Funktioniert der Weg auch in der DKB-App?

Ja. Das Postfach ist in der App unter „Profil > Postfach" vollständig erreichbar. Für das Herunterladen vieler Dokumente auf einmal ist das Web-Banking am Desktop allerdings praktischer.

Weiterführend: ING Depot exportieren: Was 2026 wirklich funktioniert und comdirect: Depot und Umsätze als CSV exportieren — ein weiterer PDF-Broker und einer, bei dem der CSV-Weg existiert. Kostenloses Konto erstellen.

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